Technologien
Clevere Technologie für helle Köpfe
Hohe Lichtausbeute, lange Lebensdauer, gute Farbwiedergabe und Wirtschaftlichkeit sind entscheidende Vorzüge der Hochdruck-Entladungslampen. Dadurch haben sich für diese Lampen im Lauf der Zeit immer neue Anwendungsfelder erschlossen. Ihr Licht wird auf kleinstem Raum erzeugt. Hochdruck-Entladungslampen sind nahezu mit Punktlichtquellen vergleichbar. Für Lichtlenkung und Brillanz der Beleuchtung hat das viele positive Effekte. Als einer der Innovatoren der Lichtbranche hat OSRAM das Potenzial der Hochdruck-Entladungslampen früh erkannt und technologisch auf den Punkt gebracht.

Funktionsprinzip einer Halogen-Metalldampflampe am Beispiel einer zweiseitig gesockelten Lampe mit Quarzbrenner
Licht wird in einer Entladungslampe durch eine Gasentladung erzeugt, die in einem Brennergefäß zwischen zwei Elektroden nach der Zündung entsteht. Die elektrische Leitfähigkeit wird dabei durch ionisierte Füllungsbestandteile hergestellt. Die Elektroden sind dabei in ein vollständig dicht abgeschlossenes Entladungsgefäß eingeführt.
In der Gasentladung werden durch den Stromfluss die Leuchtzusätze (Metallhalogenide) und das Quecksilber angeregt und geben die Anregungsenergie in Form von charakteristischer Strahlung ab. Die Mischung von Strahlungsanteilen verschiedener Elemente ergibt die gewünschte Farbtemperatur und Farbwiedergabe. Das Quecksilber ist im Betriebszustand vollständig verdampft.
OSRAM nutzt dieses Funktionsprinzip mit unterschiedlichen Metallen und Füllungen. Dazu zählen Halogen-Metalldampflampen, Natrium- und Quecksilberdampflampen. Für die Strombegrenzung und Zündung sind bei den meisten Entladungslampen Betriebsgeräte erforderlich.
