Betriebsgeräte - QUICKTRONIC

Ableitstrom

Frage

Wie hoch ist der Ableitstrom bei den EVG QUICKTRONIC für Leuchtstofflampen ?

Antwort

Das interne HF-Filter von EVG mit Schutzleiteranschluß verursacht in Leuchten der Schutzklasse I einen netzfrequenten Ableitstrom über den Schutzleiter, dessen Wert < 0,5 mA pro Gerät beträgt. Der Ableitstrom begrenzt daher die Anzahl der EVG an einem impulsstromfesten Fehlerstromschutzschalter (FI). Als Planungswert sollte für ein sicheres Betreiben nur der halbe Nennansprechstrom des FI angesetzt werden.

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Außenbereich

Frage

Kann man EVG auch im Außenbereich bzw. in Außenleuchten einsetzen, früher gab es hierfür eine spezielle Typenreihe wie z.B. daraus das Gerät HF 450-1 E ?

Antwort

Geräte der Typenreihe HF...E sind nicht mehr verfügbar. Für den Einsatz im Außenbereich bzw. in Außenleuchten werden dafür normale EVG für Leuchtstofflampen empfohlen, die dann allerdings in einem Schutzgehäuse unterzubringen sind. Ein solches Schutzgehäuse von OSRAM hat die Bezeichnung OUT KIT und besitzt die Schutzart IP 67. Verfügbar sind auf die Länge der verwendbaren EVG bezogen zwei Ausführungen short und long. Als EVG kommen in Betracht die Typen QTIS-B und QTP ein/zweilampig, der untere Grenzwert der Lampenzündung dieser Geräte liegt bei -25 °C.
Sollen EVG im Kunststoffgehäuse (für Kompakt-Leuchtstofflampen beispielsweise) in Außenleuchten eingesetzt werden, so ist dies nur in Leuchten der Schutzart IP 54 und höher möglich. Das EVG ist in der Leuchte so anzuordnen, dass Kondenswasser nicht in den Klemmenbereich gelangen kann (Anordnung des EVG senkrecht, mit den Klemmen nach unten zeigend).
Generell muß bei dieser Anwendung das EVG mindestens eine Stunde pro Tag in Betrieb sein, damit eine mögliche Restfeuchte (hervorgerufen durch den ständigen Temperaturwechsel) durch die Eigenerwärmung des EVG eliminiert wird.

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Betriebsfrequenz

Frage

Bei welcher Betriebsfrequenz arbeiten die EVG von OSRAM ?

Antwort

Die Betriebsfrequenz der EVG in nicht dimmbarer Ausführung liegt je nach Typ im Bereich von 40 bis 55 kHz, z.B. beim QTP ein/zweilampig 36 W bei etwa 50 kHz, beim QTP ein/zweilampig 58 W bei etwa 45 kHz.
Bei den dimmbaren EVG variiert die Betriebsfrequenz je nach Dimmstellung zwischen 40 und 100 kHz (Richtwerte).

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Cut off (Symbol der Schere)

Frage

Was bedeutet auf den EVG von OSRAM die Bezeichnung Cut off mit dem Symbol der Schere?

Antwort

Cut-off bei einem Warmstart-EVG bedeutet das vollständige Abschalten der Wendelheizung nach dem Zünden der Lampe, was geräteintern durch eine Zusatzschaltung realisiert wird. Vorteile bietet die Technologie Cut off in Form einer geringeren Verlustleistung und damit auch einer geringeren Eigenerwärmung des EVG sowie einer verbesserten Systemlichtausbeute. Cut off ist besonders wichtig bei den neuen T 5 (16 mm)-Leuchtstofflampen, um das Lichtstrom-Optimum bei 35 °C Umgebungstemperatur zu erreichen. Die ersten EVG mit Cut off wurden von OSRAM bereits vor einigen Jahren auf den Markt gebracht, zu den ersten gehören die Geräteserie QT-FM und das Gerät QTS 2 x 55-58 / 230-240 (für Leuchtstofflampen L 58 W und DULUX L 55 W).
Dimmbare EVG sind keine EVG mit Cut off , hier erfolgt eine ständige Wendelheizung, die je nach Dimmstellung variiert. Damit wird auch bei niedrigen Dimmstellungen die Elektrode optimal immer auf Emissionstemperatur gehalten.

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EOL-Abschaltung

Frage

Was bedeutet der Begriff "EOL-Abschaltung" bei einem EVG ?

Antwort

EOL bedeutet End of Life (Lebensdauerende). Das Lebensdauerende von Leuchtstofflampen und Kompakt-Leuchtstofflampen resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch des Emissionsmareials (Emitter) der Wendel, was dann verstärkt meist bei einer der beiden Wendeln auftritt. Daraus resultiert auch ein verändertes elektrisches Verhalten. Verschiedene Prozesse bzw. Vorgänge im Elektrodenraum bewirken das Auftreten einer asymmetrischen Zusatzleistung, die dann zu einer starken lokalen Erhitzung der Wendel bzw. des Wendelendes (Halterung) führt, so dass im Extremfall Glas und Kunststoffteile schmelzen können. Eine solche Erscheinung kann bei Lampen in EVG-Betriebsweise und mit Rohrdurchmessern von etwa 7 bis 16 mm auftreten, sie ist herstellerunabhängig. Zu solchen Lampen gehören Leuchtstofflampen T 2 (7 mm) und T 5 (16 mm) sowie Kompakt-Leuchtstofflampen mit Vierstiftsockel.
Ein entsprechendes EVG muß die vom System ausgehende stark ansteigende Temperatur im Sockelbereich schnell und sicher erkennen (eigene Detektion) und sofort abschalten. OSRAM hat bereits vor Jahren derartige EVG mit EOL-Abschaltung auf den Markt gebracht (Typenreihe QT-FM). Neuere OSRAM-Geräte mit EOL-Abschaltung sind durch ein entsprechendes Symbol gekennzeichnet.

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EVG für 2D-Lampen

Frage

Hat OSRAM auch EVG für den Betrieb der 2D - Lampen ?

Antwort

Bitte sehen Sie in der Systemübersicht nach.

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EVG für Solarienlampen

Frage

Welche EVG von OSRAM kann man für Solarienlampen verwenden ?

Antwort

Für die Typen L 80 W (1500 mm) und L 100 W (1760 mm) in den Lichtfarben 79 und 79 Super kommt je Lampe ein zweilampiges EVG QTP 2 x 58 / 230-240 in Sonderschaltung zur Anwendung.

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Einschaltstrom

Frage

Welche Werte des Einschaltstroms haben die EVG von OSRAM ?

Antwort

Vollelektronische EVG besitzen im Eingangskreis keine Induktivität, die den Stromanstieg beim Einschalten wirksam begrenzt. Der Einschaltstromstoß ist zwar durch das Aufladen des Speicherkondensators sehr groß, aber mit einigen Hundert Mikrosekunden von sehr kurzer Dauer. Die Werte für die einzelnen EVG sind unter Technische Informationen zu finden.

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Keep wires …short

Frage

Was bedeutet die Angabe "Keep wires…short" auf dem EVG ?

Antwort

Keep wires...short bedeutet, dass diese Leitungen vom EVG zur Lampe/zu den Lampen aus Gründen der Funkentstörung und Zündsicherheit möglichst kurz gegenüber den anderen sein sollen. Bei neueren Geräten ist die Bezeichnung " Keep wires...short" durch die Bezeichnung "leads...max...m" ersetzt worden, daraus geht dann auch die max. zulässige Leitungslänge in m hervor. Diese Einbauvorgabe lässt sich in der Leuchte gut realisieren, optimal ist eine asymmetrische Anordnung des EVG in der Leuchte und den dadurch kurzen Leitungslängen, besonders wichtig ist dies bei der Mutter-Tochter-Schaltung.

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Leistungskonstanz

Frage

Was versteht man unter "Leistungskonstanz" bei einem EVG ?

Antwort

EVG mit Leistungskonstanz regeln Netzspannungsschwankungen im Bereich von +/- 10% sehr gut aus, d.h. Lampenleistung und somit auch Lichtstrom verändern sich dann maximal um +/- 2%, so dass der abgegebene Lichtstrom der Lampe nahezu konstant ist. Geräte dieser Art nennt man auch geregelte Geräte, nahezu fast alle EVG von OSRAM besitzen diese Eigenschaft. Bei den sogen. ungeregelten Geräten bedeuten Netzspannungsschwankungen von +/- 10% auch +/- 10% Schwankung von Lampenleistung und Lichtstrom. Zu dieser Gruppe von Geräten gehören z.B. die Fassungs-EVG DULUXTRONIC.
Hinweis : bei magnetischen Vorschaltgeräten (KVG/VVG) bedeuten +/- 10% Netzspannungsschwankung hingegen +/- 20% Schwankung von Lampenleistung und Lichtstrom.

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Leitungsschutzautomat

Frage

Wieviel EVG-Leuchten können an einem Leitungsschutzautomaten angeschlossen werden?

Antwort

Die anzuschließende Zahl ist abhängig vom Automaten-Nennstrom sowie vom jeweiligen EVG-Typ, der in der Leuchte enthalten ist. Angaben, die sich auf den N-Automaten, einpolig, Typ B (Siemens) für 16 A beziehen sind unter Technische Informationen zu finden.

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Material des Kunststoffgehäuses

Frage

Aus welchem Material besteht das Kunststoffgehäuse der OSRAM EVG QUICKTRONIC ?

Antwort

Das Kunststoffgehäuse besteht aus PBT (Polybutylenterephtalat) in der sogen.
V 0-Qualität, das bedeutet selbständig verlöschend unter Normbedingungen.

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Montage auf Holz

Frage

Können EVG auch auf Holz montiert werden ?

Antwort

EVG sind Einbauzubehör für ortsfest installierte Leuchten und stellen somit kein leuchtenunabhängiges Bauteil dar, dürfen demzufolge nicht offen und frei verwendet werden. Ausnahmen bilden aus dem EVG-Sortiment von OSRAM die Geräte QT-FM , einige Typen der sogen.
Fassungs-EVG DULUXTRONIC sowie das Gerät PTU 35 L für Halogen-Metalldampflampen mit keramischem Brenner 35 W. Geräte dieser Art besitzen Klemmenabdeckung und Zugentlastung und tragen das Zeichen für ein unabhängiges Gerät.

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Multiwatt-EVG

Frage

Was versteht man unter einem Multiwatt-EVG ?

Antwort

Multiwattgeräte sind EVG, an denen Lampen unterschiedlicher Leistung betrieben werden können. Mit anderen Worten : nur ein EVG-Typ für mehrere Lampentypen. So können z.B. an einem Multiwattgerät vom Typ QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S 17 verschiedene Lampentypen (Haupttypen) betrieben werden sowie ergänzend noch einige andere Sondertypen. Herzstück bildet der von OSRAM generierte integrierte Schaltkreis (IC), der einen optimalen Betrieb aller am Gerät betreibbaren Lampen sicherstellt. Multiwattgeräte von OSRAM besitzen EOL-Abschaltung.

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Mutter-Tochter-Schaltung

Frage

Kann man ein zweilampiges EVG auch für die Mutter-Tochter-Schaltung verwenden?

Antwort

Mutter-Tochter-Schaltung bedeutet, dass in der einlampigen sogen. Mutterleuchte das zweilampige EVG eingebaut ist und von dort aus die zweite einlampige Leuchte, die sogen. Tochter, mitversorgt wird. Eine solche Betriebsweise trifft man u.a. an bei einlampigen Leuchtenreihen. Wenn die max. zulässigen Leitungslängen beachtet werden, ist eine solche Betriebsweise realisierbar, hierzu sind die Hinweise beim Verdrahtungsplan zu beachten. Empfohlen wird auch die Erdung des Chassis der Tochterleuchte. Generell gilt auch hier : so kurz wie möglich, Steckverbindungen sind zu vermeiden. Wird das EVG in der Mutterleuchte an deren einem Ende angeordnet, so können auch zur benachbarten Tochterleuchte kurze Leitungslängen realisiert werden.
Dimmbare EVG sind für diese Betriebsweise nicht zugelassen, da bereits geringe unterschiedliche Leitungslängen zu Unsymmetrien und damit zu unterschiedlichen Helligkeiten bei beiden Lampen führen.

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Schutzleiteranschluss

Frage

Wie ist der Schutzleiter bei einem EVG mit Metallgehäuse anzuschließen, welches netzseitig nur zwei Klemmen besitzt und in Leuchten der Schutzklasse I zum Einsatz gelangt ?

Antwort

Der Anschluß des Schutzleiters (Erdung) erfolgt über die Befestigungsschraube des EVG, hierbei ist die Verwendung einer Zahnscheibe unerlässlich.

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U open

Frage

Was bedeutet die Angabe U open auf dem EVG ?

Antwort

Hierunter versteht man die maximal auftretende Spitzenspannung an den Lampenklemmen bei nicht eingesetzter Lampe.

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U out

Frage

Was bedeutet die Angabe U out auf dem EVG ?

Antwort

Hierunter versteht man die maximal dauerhaft auftretende Effektivspannung zwischen den Lampenklemmen und zwischen den Klemmen und Erde sowohl im Normalbetrieb als auch im Fehlerfall.

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Umrüstung einer älteren Leuchte mit KVG/VVG

Frage

Was ist zu beachten bei der Umrüstung einer älteren Leuchte mit KVG/VVG auf den Betrieb mit EVG ?

Antwort

Bei der Erneuerung von Beleuchtungsanlagen ist sicher die Verwendung neuer Leuchten mit EVG in den Vordergrund zu stellen, da einmal eine gute lichttechnische Ausstattung gegeben ist und durch den Hersteller alle relevanten Einbau- und Zulassungsfragen geklärt sind. Sollte dennoch der Umbauwunsch bestehen, so werden folgende Hinweise ohne Anspruch auf Vollständigkeit gegeben :

  • Verdrahtung nach Schaltplan vornehmen und Leitungslängen beachten (sh. Gehäusedeckel)
  • EVG bündig auf Gehäusefläche montieren, für gute Wärmeableitung auch seitlich sorgen
  • Netzleitungen nicht direkt an das EVG anschließen, sondern nur über eine Leuchtenklemme
  • Schutzleiter mittels Befestigungsschraube/Zahnscheibe an Befestigungsbohrung anschließen
  • Im Interesse einer sicheren Kontaktierung alte Fassungen durch geeignete neue ersetzen
  • Einbau des EVG so vornehmen, dass der Temperatur-Grenzwert tc (auf Gehäuse angegeben) bei Betrieb und im eingebauten Zustand nicht überschritten wird

H i n w e i s e :
Die Leuchtenumrüstung führt automatisch zum Verlust der leuchtenspezifischen Zulassung, da die Leuchte ja ursprünglich für Betriebsweise KVG bzw. VVG gefertigt und geprüft/zugelassen wurde; vorhandene (alte) Zeichen sind zu entfernen.
Umrüstarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.

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Verwendung in Nordamerika (USA, Canada)

Frage

Kann OSRAM auch EVG liefern, die in Nordamerika (USA, Canada) einsetzbar sind ?

Antwort

Ja, orientiert wird dabei vorrangig auf das kompatible System der T 5 (16 mm) - Leuchtstofflampen, für das entsprechende EVG mit amerikanischer Zulassung UL in den Spannungen 120 V / 60 Hz und 277 V / 60 Hz verfügbar sind, in dimmbarer Ausführung auch ein/zweilampig (1 - 10 V Schnittstelle) für FQ 54. Bei den gut bekannten T 8 (26 mm) - Leuchtstofflampen gibt es in Europa und in Nordamerika unterschiedliche Produktkonzepte (Lampenausführungen), so dass diese Typenreihe nicht kompatibel ist. Haupttyp in Nordamerika ist die sogen. 4ft-Lampe (4 Fuss-Leuchtstofflampe), das entspricht bei den T 5-Lampen den Typen FH 28 W und FQ 54 W, letzterer ist der Haupttyp wegen des hohen Lumenpaketes. Die Verwendung der T 5-Lampen bietet für einen europäischen Leuchtenhersteller noch den Vorteil, dass er seine Leuchte mit der in Europa und Nordamerika gleichen und auch erhältlichen Lampe bestücken und somit auch unmittelbar prüfen kann.
Fragen zum Sortiment, zur Lieferung und Preisstellung sind ausschließlich zu richten an :
 
OSRAM Light Consulting GmbH
Hellabrunner Str. 1
81536 München
 
Tel. 089 / 6213 3090
FAX 089 / 6213 83094

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Klemmenbelegung beim QTIS-B

Frage

Warum hat das EVG QTIS-B einlampig nur drei Anschlüsse zur Leuchtstofflampe, das zweilampige nur vier?

Antwort

Das EVG QTIS-B (QUICKTRONIC INSTANT START) ist ein hochwertiges Sofortstartgerät mit Leistungskonstanz für Leuchten der Schutzklasse I und II, bei dem die Lampe kalt gestartet wird, d.h. ohne jegliche Vorheizung der Lampenelektroden. Die Lampe zündet daher innerhalb von 0,3 s sofort.
 
Bei Gerät QTIS-B erfolgt keine Vorheizung der Elektroden vor dem Zünden der Lampe, so dass auch die Verdrahtung daher einfach sein kann, da der Zündimpuls direkt (ohne Vorheizung) auf die Elektroden gegeben wird und eigentlich pro Lampe nur ein Anschluß auf jeder Seite der Lampe nötig ist, pro Lampe demnach zwei. Nun muß allerdings das EVG erkennen, ob in der Brennstelle (Leuchte) eine Lampe bzw. beim zweilampigen Gerät zwei eingesetzt sind. Dies erfolgt über ein angeschlossenes Wendelpaar, in diesem Fall über die Klemmen 2 + 3 bzw. 3 + 4 für diese sogen. Abfragefunktion. Die Verdrahtung ist in Form eines Aufdrucks auf dem Gehäusedeckel angegeben. "Keep wire 1 short" bedeutet hier noch, dass diese Leitung zwischen EVG und Lampe(n) kürzer gegenüber den anderen sein soll. Maximal ist für die kurze Leitung 1 m vorgesehen, für die längere(n) maximal 3 m; generell gilt so kurz wie möglich.
 
Geräte QTIS-B haben ein- und zweilampig gleiche Abmessungen (360 x 30 x 30).
Wegen des Lampenkaltstarts sollte der Einsatz im Wesentlichen nur dort erfolgen, wo sehr wenig geschaltet wird (2 bis max. 3mal pro Tag) und die Lampen somit lange Betriebszeiten pro Einschaltung aufweisen. Durch die sehr kurze Zündzeit der Lampe ist das Gerät QTIS-B für beide Arten der Notbeleuchtung (Dauer- und Bereitschaftsschaltung) geeignet.

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Außenbeleuchtung

Frage

Kann man dimmbare EVG mit der 1-10 V Schnittstelle auch in der Außenbeleuchtung verwenden?

Antwort

Vom Lichtstrom-Temperaturverhalten eignen sich T 8 (26 mm)-Leuchtstofflampen eher als T 5 (16 mm)-Lampen für diesen Anwendungsbereich. Beim Einsatz dimmbarer EVG muß vor allem zunächst der Bereich der max. zulässigen Umgebungstemperatur beachtet werden, der für dimmbare OSRAM-EVG für T 8-Lampen von 0 bis +50 °C geht für den Dimmbereich 1 bis 100% Lichtstrom der Lampe, der Bereich ist auf dem Gehäusedeckel angegeben. Erfahrungsgemäß sollen jedoch die Leuchtstofflampen auch noch bei Temperaturen unter 0 °C betrieben und gedimmt werden, so z.B. bei -15 °C. Hier muß man dann die Steuerspannung am EVG nach unten hin auf 4 V begrenzen, was allerdings dann den unteren Dimmbereichswert von 1% auf etwa 20% anhebt. Weiterhin empfiehlt es sich, die EVG in Leuchten hoher Schutzart (IP 54 und höher) zu verwenden oder im Schutzgehäuse OUT KIT einzubauen, damit auch die Feuchte vom Gerät ferngehalten wird.
Bei den dimmbaren EVG für T 5-Lampen geht der Temperaturbereich von +10 bis +50 °C für den Dimmbereich 1 bis 100% Lichtstrom der Lampe. Da jedoch das Lichtstromoptimum dieser Lampen bei +35 °C liegt, sind niedrige Temperaturen vom Lichtstrom her gesehen recht ungünstig.
Generell muß bei solchen Sonderanwendungen OSRAM als Systemhersteller (Lampe + EVG) konsultiert werden, um eventuell später auftretende Anwendungsfehler zu vermeiden und die Grenzbedingungen des Betriebes festzulegen.

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Bildverarbeitung

Frage

Was kann man tun, wenn beim Anwendungsfall Bildverarbeitung die 100 Hz-Modulation des EVG-Betriebes zu stark stört?

Antwort

Die 100 Hz-Modulation beim EVG-Betrieb hängt u.a. stark von der Belastung ab. Je geringer die Belastung ist, desto geringer ist auch die 100 Hz-Modulation. Zur Verringerung bieten sich daher dimmbare EVG an, d.h. damit kann die Leistung und damit auch die Belastung eingestellt werden. Wird z.B. normal eine Anlage mit Lampen DULUX L 36 W betrieben, so bietet sich die Verwendung der Lampe DULUX L 55 W an, die dann auf den Lichtstrom der DULUX L 36 W heruntergeregelt wird. In etwa wird eine um den Faktor zwei verringerte 100 Hz-Modulation erreicht. Eine solche Betriebsweise sollte vorher auf ihre Wirksamkeit geprüft werden. Empfehlung für das dimmbare EVG für DULUX L 55 W : QT-FQ 1 x 54 / 230-240 DIM.

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Dimmen von Leuchtstofflampen im Theater

Frage

Kann man das Dimmen von Leuchtstofflampen im Theater auch über das Bühnenlicht-Bedienpult realisieren?

Antwort

Ja, benötigt werden dimmbare EVG der Schnittstelle 1-10 V sowie ein entsprechendes Steuergerät zur Anbindung an das Bühnenlicht-Bedienpult. Hersteller eines solchen Steuergerätes mit der Bezeichnung AQS-S ist die Fa. Altenburger, Details zum Gerät und zur Anwendung durch:
 
Fa. Altenburger Elektronic GmbH
77960 Seelbach
Tel. 07823 / 509-0
 

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Einbrennen

Frage

Müssen Leuchtstofflampen bzw. Kompakt-Leuchtstofflammpen vor dem Dimmen eingebrannt werden ?

Antwort

Ja. Das Einbrennen soll bei der Dimmstellung 100% bzw. bei nicht angeschlossenen Steuerklemmen (Volllast) erfolgen und dient der Grundstabilisierung der neuen Lampe(n). Für T 8 (26 mm)-Leuchtstofflampen werden ein bis max. zwei Tage empfohlen, bei den Lampen T 5 (16 mm) vier Tage (100 Std.).

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Externe Ansteuerung

Frage

Kann die externe Ansteuerung auch mit einem Analogausgang 0 bis 10 V erfolgen?

Antwort

Sie ist grundsätzlich möglich. Es stellt sich hier meist die Frage, welchen Strom kann der Analogausgang aufnehmen. Das Steuermodul muß in der Lage sein, den vom EVG in die Steuerleitung gelieferten Strom aufzunehmen und die Steuerspannung auf wenigstens 1 V zu verringern. Der Analogausgang muß zwei wesentliche Forderungen erfüllen : er muß potential frei sein und muß als Stromsenke wirken können, da er den Steuerstrom des dimmbaren EVG aufnehmen muß. Oft ist jedoch nicht bekannt ob und wie viel Strom ein Analogausgang aufnehmen kann, man kann sich jedoch immer durch eine Anpassungsschaltung behelfen. Die Vorgehensweise ist einer entsprechenden Unterlage zu dimmbaren EVG von OSRAM zu entnehmen.
 

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Frequenzbereich

Frage

Wie ist der Frequenzbereich der dimmbaren EVG von OSRAM für Leuchtstofflampen ?

Antwort

Folgende Frequenzbereiche kommen in Betracht :
 
Dimmbare EVG für T 8 (26 mm) -Leuchtstofflampen und T 5 (16 mm)-Leuchtstofflampen Typenreihe FH : 40 bis etwa 100 kHz
 
Dimmbare EVG für T 5 (16 mm)-Leuchtstofflampen Typenreihe FQ: 40 bis etwa 70 kHz.
 
Der untere Wert bezieht sich auf die Dimmstellung 100%, der obere auf 1%.

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Gebäudesystemtechnik

Frage

Können dimmbare EVG in Installationen der Gebäudesystemtechnik eingebunden werden?

Antwort

Ja, als Bindeglied zur Schnittstelle 1-10 V dient ein Schalt/Dimm-Aktor. Nähere Informationen hierzu sind bei den Herstellern des instabus EIB einzuholen.

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Installation dimmbarer EVG

Frage

Es soll eine Leuchte oder auch mehrere gedimmt werden, in der vorhandenen Installation ist aber nur eine 3adrige Leitung vorhanden und nachträglich kann eine Steuerleitung nicht verlegt werden. Wie lässt sich das realisieren ?

Antwort

Voraussetzung zunächst ist die Installation dimmbarer EVG. Beim Vorhandensein nur der drei Adern (L, N, PE) und keiner Steuerleitung ist das Dimmen nur über eine Infrarot (IR)-Fernbedienung möglich. Verwendbar ist hier das System DIM BEAMIT, bestehend aus :
 

DIM BEAMIT Szenen-Handsender
DIM IRM IR-Modul, pro Beleuchtungskanal ist ein DIM IRM erforderlich
DIM IRE IR Auge, pro IR-Auge sind max. vier DIM IRM anschließbar

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Konstantlichtregelung

Frage

Wie kann man eine einfache und preiswerte Konstantlichtregelung in Innenräumen realisieren?

Antwort

Eine unabhängige (keine manuelle) Konstantlichtregelung lässt sich sehr leicht und preislich günstig mittels dimmbarer EVG der 1-10 V Schnittstelle unter Verwendung eines Sensors DIM MICO als steuerndes Bauteil realisieren. Der DIM MICO wird einfach mittels der mitgelieferten Halteklammer auf die Lampe aufgeclippt und mit seiner 2adrigen Leitung ohne jegliches weiteres Zubehör an die Steuerklemmen unter Beachtung der Polarität angeklemmt. Der Regelbereich beträgt 15 bis 800 lx und ist leicht einstellbar. In der untersten Dimmstellung schaltet er allerdings nicht ab. Dennoch hat sich diese Lösung durch seine hohe Zuverlässigkeit und preisliche Attraktivität seit langem durchgesetzt. Für Einzelleuchten bzw. anzuschließende EVG bis maximal fünf Stück bietet sich nach gleichem Prinzip der DIM PICO an, der ebenfalls auf die Lampe aufsteckbar ist. Bei beiden aufsetzbaren Systemen ist darauf zu achten, dass dies nicht in Nähe der Lampenelektroden erfolgt Wird eine Abschaltung auch in der untersten Dimmstellung gewünscht, so ist der Sensor DIM MULTI zu verwenden, der an der Decke zu montieren ist. Der DIM MULTI verfügt noch über eine Anwesenheitserkennung, die aktiviert und eingestellt werden kann.

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Kurze Einschaltdauer

Frage

Stimmt es, dass man dimmbare EVG auch zum Betrieb von Leuchtstofflampen mit kurzer bzw. sehr kurzer Einschaltdauer verwenden kann?

Antwort

Für beleuchtungstechnische Sonderlösungen, so z.B. auf Messen, im Displaybereich oder in Shows wird oft eine nur sehr kurze Anzeit der Lampen von wenigen Sekunden gewünscht, z.T. dann auch im Wechsel mit anderen Segmenten. Hierfür kann man auch ein dimmbares EVG der Schnittstelle 1-10 V zum Schalten nutzen. Volllicht bedeutet Dimmstellung 100% und offene Steuerklemmen, die "Aus-Stellung" ist realisierbar mit der Dimmstellung 1%, d.h. mit kurzgeschlossenen Steuerklemmen. Das dimmbare EVG versorgt die Lampenelektroden ständig mit dem nötigen Heizstrom, so dass sie immer auf Emissionstemperatur gehalten werden können. Das Umschalten von 1% auf 100% Dimmstellung (von "aus" auf "an") erfolgt sehr schnell, da es ja für die Lampe keinen Neustart bedeutet, die sonst übliche Vorheizzeit wird gespart; es ist ein Quasi-Schalten über die Schnittstelle. Es empfiehlt sich jedoch bei der vorbereitenden Planung den
 
Lampen- und EVG-Hersteller zu konsultieren, der Hinweise zur Auswahl geben kann. Allerdings ist bei einer solchen Kurzzeit-Betriebsweise die sonst übliche hohe Lampenlebensdauer nicht erreichbar.
 
Hinweis : für ein schnelles Schalten im Sekundentakt eignet sich das ENDURA-System (Lampe und EVG), bei dem bekanntlich eine elektrodenlose Lampe ENDURA zum Einsatz kommt.

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Leitungsquerschnitt

Frage

Welcher Leitungsquerschnitt wird bei dimmbaren EVG für die Schnittstelle 1-10 V empfohlen ?

Antwort

Als Leitungsquerschnitt wird 1,5 mm2 empfohlen, die Isolation der verwendeten Leitung muß für Netzspannung ausgelegt sein. Die Verwendung von sogen. Klingelleitung oder Telefonleitung ist nicht zulässig.
Bei der Weiterdrahtung der Steuerleitung zum nächsten EVG muß dies über die Leuchtenklemme erfolgen, d.h. nur von dort kann die Verzweigung vorgenommen werden.

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Mutter-Tochter-Schaltung

Frage

Kann man ein zweilampiges EVG auch für die Mutter-Tochter-Schaltung verwenden?

Antwort

Mutter-Tochter-Schaltung bedeutet, dass in der einlampigen sogen. Mutterleuchte das zweilampige EVG eingebaut ist und von dort aus die zweite einlampige Leuchte, die sogen. Tochter, mitversorgt wird. Eine solche Betriebsweise trifft man u.a. an bei einlampigen Leuchtenreihen. Wenn die max. zulässigen Leitungslängen beachtet werden, ist eine solche Betriebsweise realisierbar, hierzu sind die Hinweise beim Verdrahtungsplan zu beachten. Empfohlen wird auch die Erdung des Chassis der Tochterleuchte. Generell gilt auch hier : so kurz wie möglich, Steckverbindungen sind zu vermeiden. Wird das EVG in der Mutterleuchte an deren einem Ende angeordnet, so können auch zur benachbarten Tochterleuchte kurze Leitungslängen realisiert werden.
Dimmbare EVG sind für diese Betriebsweise nicht zugelassen, da bereits geringe unterschiedliche Leitungslängen zu Unsymmetrien und damit zu unterschiedlichen Helligkeiten bei beiden Lampen führen.

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Steuerstrom

Frage

Wie hoch ist der Steuerstrom der dimmbaren EVG mit der 1-10 V Schnittstelle von OSRAM ?

Antwort

Der Wert des Steuerstroms beträgt etwa 0,6 mA pro Gerät ein- oder zweilampig.

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Tageslichtsynchrone Helligkeitsregelung

Frage

Kann man mit dimmbaren EVG auch tageslichtsynchron die Helligkeit regeln?

Antwort

Ein solcher Anwendungsfall, bei dem z.B. bei zunehmender Außenhelligkeit auch synchron die Helligkeit im Innenraum ansteigen soll, kommt seltener vor, ist aber realisierbar. OSRAM selbst bietet geeignete Geräte hierfür nicht an. Empfohlen wird daher die Kontaktaufnahme mit der Fa. Altenburger, die unter der Bezeichnung AQP-S ein entsprechendes Gerät zur Proportionalsteuerung im Programm hat, welches mit dimmbaren EVG zusammen dann verwendet werden kann. Details zum Gerät AQP-S durch :
 
Fa. Altenburger Elektronic GmbH
77960 Seelbach
Tel. 07823 / 509-0

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Tasterdimmen

Frage

Wie kann man ein einfacher Dimmen von Leuchtstofflampen mittels Taster realisieren (Tasterdimmen), früher verwendete man dazu das Tasten/Dimm-Modul?

Antwort

Für reines Tasterdimmen gibt es im Wesentlichen zwei Lösungsmöglichkeiten :

  1. Verwendung der neuen DALI-EVG mit Eignung für Tastersteuerung (Symbol TOUCH DIM), d.h. die Ein-Taster-Bedienung erfolgt hier über die DALI-Schnittstelle. Geringster Aufwand, preislich sehr attraktive Lösung.
  2. Verwendung eines DALI-Converters DALI CON 1-10 V (Typ LI für Leuchteneinbau, Typ SO für Reiheneinbau) und dimmbarer EVG für die Schnittstelle 1-10 V. Der DALI-Converter besitzt neben dem DALI-Eingang Auch einen Tasteranschluß. Vorteilhaft ist bei dieser Lösung, dass auch solche Lampen angeschlossen werden können, für die es z.Z. noch keine DALI-EVG gibt.

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Umschalten von Wechselspannung auf Gleichspannung

Frage

Was passiert bei dimmbaren EVG mit 1-10 V Schnittstelle und eingestellter Dimmstellung beim Umschalten von Wechselspannung auf Gleichspannung?

Antwort

Diese Frage stellt sich meistens nur dann, wenn die entsprechende Leuchte am umschaltbaren System von Wechselspannung (AC) auf Gleichspannung (DC) angeschlossen ist. Wird auf DC-Betrieb umgeschaltet, so läuft das Gerät mit der im AC-Betrieb eingestellten Dimmstellung weiter (z.B. AC-Betrieb 80%, DC-Betrieb 80%). Wird mit der Umschaltung von AC auf DC auch die Plusleitung der Steuerleitung unterbrochen, dann läuft das Gerät im DC-Betrieb mit 100%. Welche Variante jeweils in Betracht kommt, muß u.a. auch unter beleuchtungstechnischen Gesichtspunkten entschieden werden, ggf. kann der Schaltkontakt für einen anderen einzustellenden Wert der Dimmstellung genutzt werden.
 

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Unterschiede analoge und digitale Schnittstelle

Frage

Welches sind bei einer zu treffenden Auswahl die wesentlichen Unterschiede zwischen dimmbaren EVG der 1-10 V Schnittstelle (analog) und dem DALI - EVG (digital)?

Antwort

Mit beiden Systemen lassen sich die hautsächlichsten Anforderungen an eine dimmbare Beleuchtungsanlage gleichermaßen erfüllen.
Mehr Vorteile und Komfort bieten jedoch die digitalen DALI-Systeme. Ein wesentlicher Vorteil ist hier die Flexibilität in der Nutzung, d.h. beispielsweise bei geänderter Raumnutzung kann durch einfaches Umprogammieren der bestehenden Anlage diese der neuen Nutzung problemlos angepasst werden ohne Neuinstallation (Beleuchtungsgruppen werden neu geordnet, Beleuchtungsstärke wird neu eingestellt usw.). Szenenfestlegung, Szenenspeicherung - und abruf sind weitere Vorteile, auch das Tasterdimmen ist hier zu nennen. Mit einem DALI-EVG der Ausführung Touch Dim kann einfach, d.h. ohne weiteres Zubehör , mittels Taster gedimmt werden (Ein-Taster-Dimmung).
Die Entscheidung für das eine oder andere System ist unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu treffen.

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Verwendung im Kinosaal

Frage

Kann man dimmbare EVG auch zur Lichtregelung im Kinosaal verwenden?

Antwort

Ja, der Einsatz dimmbarer EVG für Leuchtstofflampen im Kinosaal ist eher eine Adaptationsfrage.
Während des Films und auch am Filmende ist das Auge dunkeladaptiert, so dass das Einschalten aller Lampen der Dimmanlage auch mit 1% als noch zu hell empfunden wird. Denkbar ist daher folgende Lösung, wenn man die Dimmung ausschließlich mit Leuchtstofflampen realisieren will. Sind beispielsweise 10 Lampen im Saal angeordnet, so startet man am Filmende 2 Lampen im hinteren Bereich mit 1% und regelt diese langsam hoch, schaltet dann die restlichen Lampen ebenfalls mit 1% ein und regelt sie dann hoch.

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Überprüfbarkeit der Funktion

Frage

Kann man ein dimmbares EVG für die 1-10 V Schnittstelle mit einfachen Mitteln auf seine Funktion hin überprüfen ?

Antwort

Ja. Werden die Steuerklemmen des EVG nicht angeschlossen, d.h. sie bleiben unbelegt, so arbeitet das eingeschaltete EVG mit der Dimmstellung 100% wie ein normales, nicht dimmbares EVG. Schließt man mittels einer Brücke die Steuerklemmen kurz, dann muß das Gerät sofort in die unterste Dimmstellung gehen, d.h. je nach Gerätetyp 1 oder 3% Lichtstrom. Beide Tests in beschriebener Art sagen aus, dass das dimmbare EVG in Ordnung ist.
Den "Volllichtbetrieb" mit unbelegter Steuerklemmme kann man in der Installationsphase auch gut als "Baustellenbeleuchtung" nutzen, die Dimmkomponenten werden dann später angeschlossen.

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Messpunkt tc

Frage

Wo befindet sich der Messpunkt tc bei der Platinenversion der Geräte QT-FM...LB?

Antwort

Da auf der umwickelnden Folie der Platinenversion des EVG QT-FM...LB der Messpunkt tc nicht aufbringbar ist, soll wie folgt verfahren werden: die Länge der Platine wird maßlich gesehen halbiert, der Mitte wird dann der Messpunkt tc zugeordnet. Die Bauelemente zeigen dabei nach oben in Richtung Folie, gemessen wird auf der Folie. Der max. zulässige Wert beträgt 70 °C.

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Material des Kunststoffgehäuses

Frage

Aus welchem Material besteht das Kunststoffgehäuse der OSRAM EVG QUICKTRONIC ?

Antwort

Das Kunststoffgehäuse besteht aus PBT (Polybutylenterephtalat) in der sogen.
V 0-Qualität, das bedeutet selbständig verlöschend unter Normbedingungen.

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Multiwatt-EVG

Frage

Was versteht man unter einem Multiwatt-EVG ?

Antwort

Multiwattgeräte sind EVG, an denen Lampen unterschiedlicher Leistung betrieben werden können. Mit anderen Worten: nur ein EVG-Typ für mehrere Lampentypen. So können z.B. an einem Multiwattgerät vom Typ QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S 17 verschiedene Lampentypen (Haupttypen) betrieben werden sowie ergänzend noch einige andere Sondertypen. Herzstück bildet der von OSRAM generierte integrierte Schaltkreis (IC), der einen optimalen Betrieb aller am Gerät betreibbaren Lampen sicherstellt. Multiwattgeräte von OSRAM besitzen EOL-Abschaltung.

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Nachfolge für QT 1x18-24 SE

Frage

Welche EVG-Typen gibt es als Ersatz für die bisherigen Geräte QT 1x18-24 SE und QT 1x36 SE?

Antwort

Verwendbar sind hier Geräte aus der Reihe der Multiwatt in bekannter kleinbauender und quadratischer Form im Kunststoffgehäuse.
 

A l t Nachfolge-EVG
QT 1 x 18-24 SE QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S
QT 1 x 36 SE QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S


Multiwattgeräte sind Warmstartgeräte mit Leistungskonstanz und Cut-off-Technologie.

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Nachfolge für QT-D/E 2x9-13

Frage

Für den Betrieb von zwei DULUX S/E 9 W gab es früher das Gerät QT-D/E 2x9-13, welches ist das Nachfolge-EVG?

Antwort

Das Nachfolge-EVG heißt QT-D/E 2 x 10-13 / 230-240.

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Ringform

Frage

Welche kleinbauenden EVG von OSRAM kann man für den Betrieb der älteren Typen von Leuchtstofflampen in Ringform verwenden ?

Antwort

Für die Haupttypen der älteren Ringformlampen sind folgende Geräte verwendbar:
 

Lampe EVG einlampig EVG zweilampig
L 22 C QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S QT-M 2 x 26-32 / 230-240 S
L 32 C QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S QT-M 2 x 26-32 / 230-240 S
L 40 C QT-M 1 x 26-42 / 230-240 S QT 2 x 36 / 230-240 (Langform)


Hinweis zum Betrieb der Lampe L 32 C :
Beim Betrieb der Lampe am Gerät QT-M wird nur eine Lampenleistung von 25 W erreicht, günstiger ist der Betrieb am Gerät QT ein/zweilampig 36 W.
 
Geräte der Reihe QT-M sind sogen. Multiwattgeräte im kleinen quadratischen Kunststoffgehäuse mit den Eigenschaften Warmstart, Leistungskonstanz und Cut-off-Technologie unter Übersicht bitte nachsehen.

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Nachfolge-EVG für HF450-2

Frage

Welches ist der Nachfolgetyp für das frühere EVG HF 450-2 ?

Antwort

Die frühere Typenreihe HF...-1 bzw. HF...-2 ist durch die Reihe QTP (QUICKTRONIC PROFESSIONAL) ersetzt worden. Die Geräte QTP sind sogen. geregelte Geräte (Leistungskonstanz) mit Warmstart, haben einen sehr geringen Netzstromoberwellengehalt (THD < 10%) sowie eine schlanke Geometrie. Die wesentlichen Maße (u.a. die Befestigungsmaße) sowie die Klemmenbelegung sind identisch mit denen der früheren Geräte HF..., so dass ein problemloser Austausch/Ersatz möglich ist.
 
Beispiel :

A l t Nachfolge-EVG
HF 450-1 QTP 1 x 58 / 230-240
HF 450-2 QTP 2 x 58 / 230-240


Für die früheren Geräte HF 462-1 und HF 462-2 stehen die Geräte QT 1 x 55, 70 / 230-240 bzw. QT 2 x 55, 70 / 230-240 mit gleichen Merkmalen der QTP-Geräte zur Verfügung.

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Nachfolge-EVG für QTEC

Frage

Welche Geräte kann man anstelle der früheren Geräte QTEC einsetzen ?

Antwort

Die frühere Typenreihe QTEC (Warmstart-EVG) wurde durch die Typenreihe QTP (QUICKTRONIC PROFESSIONAL) ersetzt, die neben dem Warmstart noch Leistungskonstanz und einen sehr geringen Netzstromoberwellengehalt aufweist. Die wesentlichen Maße, so auch die Befestigungsmaße sind unverändert, so dass ein problemloser Austausch/Ersatz möglich ist.
 
Beispiel :

A l t Nachfolge-EVG
QTEC 1 x 36 / 230 QTP 1 x 36 / 230-240
QTEC 2 x 36 / 230 QTP 2 x 36 / 230-240


Bei den früheren Geräten QTEC 1 x 18 / 230 und QTEC 2 x 18 / 230 handelte es sich um kürzere Geräte und um eine andere Klemmenbelegung. Müssen diese in Altanlagen getauscht werden, so muß man auf folgende Geräte zurückgreifen:
 

A l t Nachfolge-EVG
QTEC 1 x 18 / 230 QT 1 x 18 / 230-240
QTEC 2 x 18 / 230 QT 2 x 18 / 230-240


Werden Neuanlagen (neue Leuchten) mit Leuchtstofflampen L 18 W vorgesehen, dann ist auf die Geräte QTP 1 x 18 / 230-240 bzw. QTP 2 x 18 / 230-240 zurückzugreifen.

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Nachfolge-EVG für St 350

Frage

Es ist eine ältere Beleuchtungsanlage vorhanden, bei der die Leuchten mit dem EVG St 350-2 ausgerüstet sind. Welches EVG gibt es als Ersatz hierfür unter wesentlicher Beibehaltung der lampenseitigen vier Anschlüsse ?

Antwort

Geräte der früheren zweiteiligen Reihe St... stammen aus der Zeit Anfang der 80er Jahre und sind sogen. halbelektronische EVG, bestehend aus einem Sofortstart-EVG (Kaltstart) und einer vorgeschalteten magnetischen Filterdrossel.
Als Ersatz bietet sich unter dem Gesichtspunkt der Anzahl der Ausgangsklemmen das Gerät QTIS-B an, bei dem auch eine einfache Verdrahtung zur Lampe hin gegeben ist. Beim Austausch entfällt dann die Filterdrossel, da beim QTIS-B die Filterung im Gerät integriert ist (Vollelektronik).
 

A l t Nachfolge-EVG
St 332-1 QTIS-B 1 x 36 / 230-240
St 332-2 QTIS-B 2 x 36 / 230-240
St 350-1 QTIS-B 1 x 58 / 230-240
St.350-2 QTIS-B 2 x 58 / 230-240


Der lampenseitige Anschluß ist gemäß Verdrahtungsplan vorzunehmen, der Schutzleiter ist mittels Befestigungsschraube/Zahnscheibe an der Befestigungsbohrung anzuschließen.

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