| 1960 und früher |
Ressourcen – Die OSRAM Glaswerke (Augsburg und Berlin) setzen Glasscherben aus der Lampenproduktion als Sekundärrohstoff ein. |
| 1963 |
Sicherheit – OSRAM verzichtet als einer der ersten Lampenhersteller auf das als krebserregend eingestufte Metall Beryllium in Leuchtstoffen. |
| 1967 |
Emissionen – OSRAM stellt in Berlin bei der Bleiglasherstellung von Generatorgas auf elektrische Beheizung, bei der Röhrenglaswanne auf Heizöl um. Generatorgas wurde aus Braunkohle erzeugt. Die Altlasten der Generatorgasherstellung wurden 1991 beseitigt. |
| 1972 |
Kommunikation – Mit "Quecksilber in Entladungslampen" beschäftigt sich die erste Umweltbroschüre von OSRAM. |
| 1975 |
Emissionen – Im Glaswerk Augsburg werden alle Glaswannen 1975 von Heizöl auf Erdgas umgestellt. Der jährliche Ausstoß an Schwefeldioxid sinkt um 77%. In Berlin wird die Filteranlage der Bleiglaswanne in Betrieb genommen - 99% weniger Staub- und Bleiemission. |
| Ressourcen – Das Unternehmen verringert den Röhrendurchmesser der Leuchtstofflampen und spart so erhebliche Mengen an Glas und Leuchtstoff (7.200 t/a) trotz gleicher Lichtausbeute. |
| 1980 |
Produktion – Bei der Produktion von Leuchtstofflampen wird auf Arsen und Cadmium im Leuchtstoff verzichtet. Zudem bringt OSRAM das erste Elektronische Vorschaltgerät (EVG) für Leuchtstofflampen auf den Markt. |
| QUICKTRONIC - Vorteil 30% Energieeinsparung pro Lampe. |
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Recycling – Im Werk Berlin Wedding wurde die Molybdän-Rückgewinnungsanlage in Betrieb genommen. |
| 1982 |
Kapp Trenn – Der Prototyp Kapp Trenn, eine Maschine zum Recyceln von Leuchtstofflampen, wird 1981 entwickelt, die abfallrechtliche Genehmigung 1982 erteilt. |
| 1985 |
Produkte – Mit der DULUX EL führt OSRAM die "Energiesparlampe" mit integriertem elektronischen Vorschaltgerät auf dem Markt ein. |
| 1990 |
Management – OSRAM bündelt die Verantwortlichkeiten für den betrieblichen Umweltschutz in der Stabsstelle Zentraler Umwelt- und Strahlenschutz (ZUS). Herausgabe des ersten Umweltschutz-Handbuches und Festlegung der Umweltschutz-Leitlinien. |
| 1991 |
Klimaschutz – Das Unternehmen beginnt mit der Umstellung von (F)CKW auf wässrige Medien bei Reinigungs- und Entfettungsprozessen für Lampenkleinteile (1993 ist die Umstellung abgeschlossen). |
| 1993 |
Recycling – Das Werk Berlin Wedding erweitert die Molybdän-Rückgewinnungsanlage um eine Anlage zur Beizsäure-Rückgewinnung. 180.000 l Säure/Jahr werden eingespart. |
| 1995 |
Management – Eine aktualisierte Version des Umweltschutz-Handbuches erscheint. |
| Auszeichnung – Der Berliner Umweltschutzpreis vom Senat für Stadtentwicklung und Umweltschutz wird für die Molybdän-Rückgewinnungsanlage verliehen. |
| Kommunikation – Das Unternehmen veröffentlicht seinen ersten Umweltbericht. |
| 1996 |
Management – Die aktualisierte Fassung des Umweltmanagement-Handbuches erscheint. |
| Auszeichnungen – Für die Entwicklung der CITYLIGHT DS erhält das Unternehmen den ersten Preis in der Kategorie "Umweltverträgliche Produkte" beim nationalen Wettbewerb. |
| - "Umweltschutzpreise für die Industrie" des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) sowie den "European Better Environment Award for Industry" von UNEP und Europäischer Kommission in der Kategorie "Eco Design". |
| - Für eine ökologisch optimierte Glühlampen-Klebeschachtel verleiht das Deutsche Verpackungsinstitut OSRAM eine Auszeichnung. |
| Zertifizierung – Alle deutschen Werke der OSRAM GmbH sowie die Produktionsstätte in Molsheim (Frankreich) sind inzwischen sowohl nach der EG-Öko-Audit-Verordung validiertals auch nach der internationalen Norm für Umweltmanagementsysteme ISO 14001 zertifiziert. |
| 1997 |
Auszeichnung – Das OSRAM Vorproduktewerk Wedding (Berlin) erhält einen der Siemens Umweltpreise '97. |
| 1998 |
Zertifizierung – Die Standorte Bari und Treviso in Italien sowie das Glaswerk in Wellsboro (USA) erlangen das Zertifikat nach DIN EN ISO 14001. |
| 1999 |
Recycling – OSRAM stellt ein Konzept vor, nach dem alle Lampentypen vollständig recyclet werden können. |
| Emissionen – OSRAM präsentiert im Rahmen der UNO-Klimaschutzkonferenz in Bonn ein Konzept für ein Pilotprojekt zum Emissionshandel. |
| 2001 |
Ressourcen – Die Verpackungsfabrik in Molsheim geht in Betrieb. Erst bei Auftrag wird nach Kundenwünschen verpackt. Es wird mit weniger Energieverbrauch zielgerichtet kundenorientiert verpackt. Daraus resultiert auch eine Einsparung von über 20% Verpackungsmaterial. |
| Emissionen – OSRAM startet mit dem TÜV-Süddeutschland das Projekt in der Moskauer U-Bahn. Die Station Arbatskaja wird mit Energiesparlampen ausgerüstet. OSRAM ist das erste Unternehmen, das den von der UNO-Klimaschutzkonferenz beschlossenen Emissionshandel in ein Projekt umgesetzt. |
| 2003 |
Auszeichnung – OSRAM Foshan (China) erthält den Siemens Umweltpreis in der Kategorie „umweltverträgliche Produkte und Prozesse“ für das innovative Quecksilber-Dosiersystem bei der Leuchtstofflampenherstellung. |
| 2004 |
Recycling – OSRAM betreibt als einziger Lampenhersteller im tschechischen Bruntál eine Anlage, die alles was zur Herstellung von Wendeln benötigt wird, also Säuren, das Metall Molybdän und auch das Spülwasser vollkommen recycelt. Das spart jährlich rund 100.000 m³ Frisch- und Abwasser, eine Menge von etwa 600.000 vollen Badewannen. |
| 2005 |
Auszeichnung – Die aluPAR56 Halogenlampen besitzen statt des schweren Glas-Reflektors einen 60% leichteren Alu Reflektor. Das reduziert Transportkosten und erleichtert die Montage. Die aluPAR56 wird dafür mit dem Innovationspreis der englischen Professional Lighting and Sound Association (PLASA) ausgezeichnet. |
| 2006 |
Zertifizierung – 48 von 52 OSRAM Standorten haben bisher das Zertifikat nach ISO 14001 erlangt, welches weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt. |