November: Tobias Regensburger: Survival - Kleine Arbeiten

Eröffnung:
19. November, 19 Uhr
 
Ausstellungsdauer:
20. November 2002 - 17. Januar 2003
 
Öffnungszeiten:
werktags 9 - 16 Uhr
(vom 23.12.2002 - 1.1.2003 ist die Ausstellung geschlossen)
 
Anschrift:
Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus
Hellabrunner Strasse 1
D-81543 München
 
 
Tobias Regensburgers phantastische Welt manifestiert sich in unterschiedlichsten Formen. Seine raumgreifenden Installationen, die maschinenähnlichen Skulpturen, möbelartigen Gebilde und kleinteiligen Objekte zeugen wie die futuristisch anmutenden Zeichnungen von unerschöpflichem Erfindungsreichtum. Ausgangsmaterial für seine utopischen Technologievisionen sind Fundstücke aus unserem Alltag, Dinge, die ihrem eigentlichen funktionalen Kontext entzogen und in neue Sinnzusammenhänge geführt wurden.
 
Skulptur von Tobias Regensburger
 
Der Ausstellungstitel "Survival" lässt Angebote erwarten, die das Überleben sichern sollen. Es ist ein Spiel mit unserer Zukunftserwartung, die für uns mit einer klinisch-reinen und technoiden Welt verknüpft ist.
 
Mit seinen maschinenartigen Gebilden führt uns Regensburger die Fetischisierung der Technologie vor Augen. Er sondiert den phantastischen Freiraum zwischen der materiellen Dinglichkeit einer Maschine, ihrer für uns verborgen ablaufenden Prozesse und dem wiederum anschaulichen Resultat.
Seine Objekte und Rauminstallationen finden sich u.a. in den Museen in Flensburg und Kiel.
 
 
Tobias Regensburger
 
Geb. 1966 in Göttingen. Er studierte von 1987 - 94 an der Muthesiushochschule in Kiel Bildhauerei bei Jan Koblasa. Er war Mitbegründer der Galerie Prima Kunst, Kiel 1989. Er erhielt Stipendien des Künstlerhauses Lauenburg/Elbe 1997 und der Kulturstiftung Stormarn 2000. Im selben Jahr erhielt er den Landesschaupreis des BBK Schleswig-Holstein
 

Ausstellungen (Auswahl seit 1996):

1996 Februar-Installation in der Love-WG, Berlin (E. = Einzelausstellung)
Galerie Otto Plonk, Bergen (Norwegen)
Art Agenda 1996, Installation in der Nikolaikirche, Kopenhagen (Dänemark)
St. Petri-Kirche, Lübeck (mit Thomas Karp) (E.)
Landeskulturzentrum Salzau
1997 StadtGalerie Kiel (anl. Gottfried Brockmann Preis)
1998 Projektraum Triloff, Köln(E.)
Art Galerie 78, Gdynia
StadtGalerie Kiel, Kunststreifzüge N3
Künstlerhaus Lauenburg (E.)
1999 ProduzentenGalerie Kassel (E.)
2000 Köln Kunst 2000
Galerie Rotor, Graz
Art for a better life, lothringer13/halle, München
88 Hamburg
2001 Trittauer Wassermühle (E.)
Simultanhalle, Köln (mit Michael Royen) (E.)
Brunswiker Pavillon, Kiel (E.)