November: Peter Senoner, Sensoroticron


 
Eröffnung:
Dienstag, 9. November, 19 Uhr
 
Ausstellungsdauer:
10. November 2004 - 7. Januar 2005
 
Öffnungszeiten:
werktags 9 - 16 Uhr
 
Anschrift:
Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus
Hellabrunner Strasse 1
D-81543 München
 
 
Die plastischen Arbeiten Peter Senoners sprechen eine ganz eigene, seltsame Sprache. Ihnen wohnt etwas Phantastisches, ja Mystisches inne. Die Sensibilität des figürlichen Ausdrucks harmoniert eigentümlich mit der feinen Materialität der Oberfläche. In seinen Skulpturen verbindet sich handwerklich Traditionelles mit futuristischer Ästhetik. Dabei finden sich in seinen Arbeiten Anlehnungen an Werke der Kunst- oder Filmgeschichte.
 
Peter Senoner - Sensoroticron
 
Ausgangspunkt und Leitmotiv der künstlerischen Konzepte von Peter Senoner sind immer wieder Bildnisse. Es sind phantastische Bildnisse, die er in traditionellen Medien ausführt, gezeichnete, lebensgroß aus Holz gearbeitete oder neuerdings in Bronze gegossene Figuren. Es handelt sich jedoch keinesfalls um Portraits - Senoners Gestalten stehen in der Tradition der visionären Bildnisse, die sich weniger an Menschen aus der eigenen Erlebniswelt orientieren als vielmehr typisierte Wesenheiten darstellen. Seine Wesen sind in eine Welt geboren, in der sie sich erst noch selbst finden müssen. Die Figur des "LEM", die im Zentrum der Ausstellung steht, erscheint als verwunschenes Fabelwesen, das sein kreatürliches Dasein mit Erstaunen registriert.
 
Im Rahmen der Ausstellung in der Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus zeigt Peter Senoner ein Szenario mit zwei Protagonisten: der in Bronze gegossenen Version des "LEM" und einem, sich in den Raum windenden vegetativ-technoidem Gebilde. Begleitet werden diese Werke von Zeichnungen und kleineren, skulpturalen Arbeiten.
 
Wir dürfen darauf verweisen, dass Peter Senoner prominent mit mehreren Arbeiten zeitgleich in der bedeutend besetzten Ausstellung "Skulptur" in der Kunsthalle Wien vertreten ist.
 
 
Peter Senoner - Biografie

*1969 in Kastelruth, Italien lebt in Klausen (I) und München
2001-2002 Tokyo (Ewige Kinder)
1997-2000 New York (transition 1-...)
2001 Diplom als Meisterschüler bei Prof. Asta Gröting
1994-2000 Akademie der Bildenden Künste München

Ausstellungen (Auswahl):

2004 Skulptur, Kunsthalle Wien, Wien
Arttirol , Ferdinandeum, Innsbruck
Goldschmidt-Förderpreis
2003 Arttirol - Kunstankäufe des Landes Tirol, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck (K)
Österr. Grafikwettbewerb 2003, Galerie im Taxispalais, Innsbruck (K)
Projekt Handlungsanweisungen, Kunsthalle Wien (K)
Ach, Himmel es ist verspielt, A9 Forum Transeuropa, Wien
Panorama 03 - Junge Kunst, Bozen (K)
2002 stereotyp, project space, Kunsthalle Wien (K) (solo)
Das absurde Bekannte, Sammlung Falckenberg, Hamburg (K)
Die Kunst des Festes, Gokart Kunstbüro, Brixen (K)
art.forum berlin, repr. Galerie Wittenbrink
2001 transition 1-..., Ar/ge Kunst Galerie Museum, Bozen (K) (solo)
Pilot-Stitch, Galerie Wittenbrink, München (solo)
Art Cologne, repr. Galerie Wittenbrink
art.forum berlin, repr. Galerie Wittenbrink
Ewige Kinder, Stadtmuseum Klausen (solo)
2000 Lindenberg Galerie, New York
Akademie ins Haus der Kunst, Haus der Kunst, München
In Schottland, ECA, Edinburgh
1999 War, Postmasters Galerie, New York
1998 Emerging Artists, Here-Galerie, New York
Stotz, Kunstverein Ortisei (solo)
1997 Pantamej, U-Bahn-Galerie, München (solo)
 

Stipendien:

2002 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds, Bonn
1999-2000 Arbeitsstipendium New York und Tokyo, Südtiroler Landesregierung

Projekte/Wettbewerbe:

2003 enzymatic; permanente Installation, Pharmaziemuseum Brixen;
Architekturwettbewerb "Haus der Bild Kunst"; Auslober: Durst Phototechnik AG
3. Preis in Zusammenarbeit mit Arch. Paul Senoner
2002 Kunstwettbewerb "Kunstprojekt Schwaz-Ost"; 2. Preis

 
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