September: Caroline von Grone, Fußes Leuchte

Eröffnung:
Dienstag, 6. September, 19 Uhr
 
Ausstellungsdauer:
7. September - 25. November 2005
 
Öffnungszeiten:
werktags 9 - 20 Uhr
 
Open Art:
Freitag, 9. September, 18 - 21 Uhr
Samstag/Sonntag, 10./11. September, 12 - 18 Uhr
 
Malerei-Aktion:
Samstag/Sonntag, 22./23. Oktober 2005, 11 - 17 Uhr
 
Anschrift:
Galerie aktueller Kunst im OSRAM Haus
Hellabrunner Strasse 1
D-81543 München
 
 
Caroline von Grone malt Bilder nach der Beobachtung. Ihre Motive findet oder inszeniert die in Kiel lebende Künstlerin in der Alltagswelt. Häufig verlagert sie ihr Atelier in den öffentlichen Raum, so dass Bilder in U-Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen entstehen und die Entstehungssituation zum Ausstellungsbeitrag wird. Von Grones Malerei-Projekte sind konzentrierte und durchkomponierte Analysen unserer Wirklichkeit, die häufig Bezüge zur Geschichte der Kunst herstellen. So wird sie ein besonderes Projekt im Foyer von Osram realisieren: "Fußes Leuchte". Über zwei Tage - am 22./23. Oktober 2005 - malt Caroline von Grone im Rahmen der Ausstellung ein Modell. Zentrales Motiv ist ein Mann, der ein Kreuz trägt. Dabei zitiert die Bauart des Kreuzes Details der Wandvertäfelung des Foyers. Sie sind eingeladen, die Modellsituation zu besuchen.
 
Caroline von Grone: Fußes Leuchte
 
Ihre Gemälde sind als vielschichtige Reflexionen über die Wahrnehmung zu lesen. Dabei zeigen die älteren Arbeiten einen konkreten, klar umrissenen Farbauftrag und naturalistische Präsenz. In ihren jüngeren Werken setzt sie sich intensiv mit Spiegelungen und Lichtreflexen auseinander, so dass eine gebrochene, verschleiert wirkende Farboberfläche den Charakter der Arbeiten bestimmt. "Das minutiöse Registrieren auch kleinster Details in ihrer luziden Flüchtigkeit" (Claudia Herstatt) verbindet beide Werkgruppen.
 
Die Ausstellung verbindet jüngste Werke Caroline von Grones mit älteren Arbeiten. Darunter befindet sich auch das großformatige Bild "Ecce homo, Marienplatz", das im Jahr 2001 im Rahmen des Ausstellungsprojektes "Offensive Malerei" (lothringer13/halle) im S-Bahnhof Marienplatz entstanden ist.
 
 
Caroline von Grone
 
Caroline von Grone Biografie Geboren 1963 in Hannover. Studium an der Gesamthochschule Kassel, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Kunstakademie Düsseldorf. Für den Katalog, den Caroline von Grone im Rahmen dieser Ausstellung in München vorstellen wird, erhielt sie 2004 Fördergelder der Stiftung Kunstfonds, Bonn. Sie lebt zur Zeit in Kiel.
 

Ausstellungen (Auswahl seit 1997, E.= Einzelausstellung)

1997 "Porträtsalon", Künstlerhaus Stuttgart (E.)
"Saldo", Kunstmuseum Düsseldorf
"Nach Modell", Galerie Dörrie * Priess, Hamburg (E.)
1998 Galerie Hammelehle und Ahrens, Stuttgart (E.)
"StaatsGalerie", Künstlerhaus Stuttgart
"Danach zu Hegel", Parabolic Spaces, Berlin
1999 "To the People of the City of the Euro", Frankfurter Kunstverein
Galerie Dörrie * Priess, Hamburg
2000 "I believe in Dürer", Kunsthalle Nürnberg
2001 "Ecce homo und andere", Galerie Dörrie * Priess, Hamburg (E.)
"Offensive Malerei", lothringer13/halle, München
2002 "Wunschbilder", Städtische Museen der Stadt Nürnberg
Galerie Dörrie * Priess, Hamburg
2003 "deutschemalereizweitausenddrei", Frankfurter Kunstverein
2004 Mobile Museen, Berlin
"Dat schall glucken", Palais für Aktuelle Kunst, Glückstadt
2005 "Reflexe. Neue Arbeiten", Galerie Dörrie * Priess, Hamburg (E.)